Strontium als Spurenelement
Kann helfen, die Zellstruktur und die Mineralmatrix der Knochen und Zähne zu verbessern und so Karies oder weichen Knochen vorzubeugen.
Obwohl Strontium als Nährstoff praktisch unbekannt ist, kommt es in erheblichen Mengen in gesunden Knochen und Zähnen vor. In einer Studie der Mayo Clinic aus dem Jahr 1959 berichteten 85 % der Osteoporose-Patienten, die Strontium in ihrer Ernährung erhöhten, über eine deutliche Schmerzreduktion. Frühe Forschungen deuten darauf hin, dass Strontium ein Beschützer der Lebensenergieproduktion innerhalb der Zelle ist.
Trotz seiner erwiesenen Sicherheit und wichtiger Vorteile wurden Forschung und Supplementierung von Strontium unerklärlicherweise vernachlässigt. Ihr Körper enthält etwa 300-350 mg, wovon fast 99 Prozent in den Knochen und Zähnen stecken. Es ähnelt Calcium chemisch sehr und kann es tatsächlich verdrängen. Es bildet Strontium-Knochensalze, die tatsächlich etwas stärker sein können als die von Calcium.
Funktionen: Strontium kann helfen, die Zellstruktur und die Mineralmatrix der Knochen und Zähne zu verbessern, wodurch sie stärker werden und Karies oder weichen Knochen vorgebeugt werden kann, obwohl nicht bekannt ist, ob niedrige Strontiumwerte im Körper diese Probleme verursachen.
Anwendung: Es gibt keine klaren Anwendungen für ergänzendes Strontium. Die Verwendung von Strontium zur Unterstützung des Knochenstoffwechsels und der Knochenstärke bei Osteoporose wurde untersucht, ist aber noch fraglich. Ob Strontium Karies vorbeugt, ist nicht erwiesen.
Niedrige Werte: Können auf minderwertige Zähne und Knochenintegrität hinweisen. Es wird vermutet, dass die verbesserte Kariesresistenz, die bestimmten mineralreichen Wässern zugeschrieben wird, eher auf den Strontium-, Molybdän- und Phosphorgehalt als auf den Fluoridgehalt zurückzuführen ist. Dr. S.C. Skorryna von der McGill University in Montreal hat vorgeschlagen, dass Strontium die Zellstrukturen verbessert.
Nahrungsquellen: Fisch, Mehl, Muscheln, Grünkohl und Paranüsse.