Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
Habitat: Beheimatet in Süd- und Ostafrika.
Sammlung: Diese Pflanze wächst in Afrika unter sehr trockenen Bedingungen. Die Wurzeln werden am Ende der Regenzeit gesammelt.
Verwendeter Teil: Rhizom.
Bestandteile:
- Iridoidglykoside, darunter Harpagid, Harpagosid und Procumbid
- Flavonoide, hauptsächlich Kämpferol- und Luteolinglykoside
- Phenolsäuren; Chlorogen- und Zimtsäure
- Ein Chinon, Harpagochinon
- Sonstiges; Triterpene, Derivate der Oleanol- und Ursolsäure, Ester, Zucker.
Wirkungen: Entzündungshemmend, schmerzlindernd, leberstärkend.
Indikationen: Diese wertvolle Pflanze hat sich bei der Behandlung einiger Arthrosefälle als wirksam erwiesen. Diese Wirkung scheint auf das Vorhandensein eines Glykosids namens Harpagosid zurückzuführen zu sein, das Entzündungen in den Gelenken reduziert. Leider ist die Teufelskralle nicht immer wirksam, aber sie ist in Fällen von Arthrose mit Entzündungen und Schmerzen unbedingt eine Überlegung wert. Diese Pflanze hilft auch bei Leber- und Gallenblasenbeschwerden.
Kombinationen: Mit Selleriesamen, Fieberklee oder Mädesüß bei der Behandlung von Arthrose.
Zubereitung & Dosierung: Dekokt: 1/2 – 1 Teelöffel des Rhizoms in eine Tasse Wasser geben, zum Kochen bringen und 10-15 Minuten köcheln lassen. Dies sollte dreimal täglich getrunken werden. Es sollte mindestens einen Monat lang fortgesetzt werden. Tinktur: 1-2 ml der Tinktur dreimal täglich einnehmen.