Asthma und Atemwegserkrankungen
Was sind Ihre Risikofaktoren?
Jeder kann Asthma bekommen, obwohl es meist zuerst bei jungen Menschen diagnostiziert wird. Risikofaktoren für Asthma können entweder intrinsisch (etwas, womit man geboren wird) oder extrinsisch (Faktoren, denen man ausgesetzt ist) sein. Die Asthmarisikofaktoren unterscheiden sich je nachdem, ob Sie ein Kind oder ein Erwachsener sind. Während wir intrinsische Asthmarisikofaktoren nicht kontrollieren können, können externe Faktoren modifiziert werden, um das Risiko oder die Schwere von Asthma bei Erwachsenen und Kindern zu reduzieren.
Intrinsische Asthmarisikofaktoren für Kinder
Familiengeschichte: Wenn ein oder beide Elternteile Asthma oder Allergien haben, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass ihr Kind die Erkrankung entwickelt. Wenn eine Mutter Asthma hat, ist die Wahrscheinlichkeit größer, als wenn der Vater es hat.
Allergien: Kinder, die Allergien haben, entwickeln eher Asthma.
Geschlecht: Im Kindesalter haben Jungen häufiger Asthma als Mädchen.
Externe Asthmarisikofaktoren für Kinder
- Exposition gegenüber Passivrauchen. Kinder, deren Eltern rauchen, entwickeln eher Asthma. Dies gilt insbesondere, wenn die Mutter raucht.
- Exposition gegenüber Allergenen. Kinder, die pelzigen oder gefiederten Haustieren ausgesetzt sind, entwickeln eher Asthma.
- Infektionen. Kinder, die in sehr jungem Alter virale Atemwegsinfektionen haben, entwickeln im Kindesalter eher Asthma.
- Exposition gegenüber Luftverschmutzung. Das Leben in einer Stadt oder Gemeinde erhöht das Risiko eines Kindes, Asthma zu entwickeln.
Asthmarisikofaktoren für Erwachsene
Viele Menschen, die als Erwachsene Asthma haben, entwickelten die Erkrankung bereits im Kindesalter. Daher sind die Risikofaktoren dieselben wie oben genannt. Ein zusätzlicher Risikofaktor ist:
Exposition gegenüber berufsbedingten Reizstoffen. Berufsbedingte Reizstoffe umfassen Dämpfe, Gase, Staub, Latexprodukte, Metalle und Tierhaare.
Wellness-Tipps
Viele Faktoren tragen zu einer erfolgreichen Asthmabehandlung bei.
Hier sind die wichtigsten Wege, Asthmaanfälle zu vermeiden:
Vermeiden Sie Ihre Auslöser. Das Erlernen, Ihre Auslöser zu identifizieren, hilft Ihnen, einen Asthmaanfall zu vermeiden.
Häufige Auslöser sind die folgenden:
- Staub und Hausstaubmilben
- Tierhaare
- Schimmelpilze
- Pollen
- Kakerlaken
- virale Infektionen
- bestimmte Luftschadstoffe
- Zigarettenrauch
- Sport/anstrengende Aktivitäten
- kalte Luft
- chemische Dämpfe
- stark riechende Substanzen, z.B. Parfüm
- intensive Emotionen
- bestimmte Lebensmittelzusatzstoffe, z.B. Sulfite
Nehmen Sie Ihre Medikamente ein. Um die Möglichkeit von Nebenwirkungen zu minimieren, wird Ihr Arzt die niedrigste Dosis an Medikamenten verschreiben, die zur Kontrolle Ihrer Symptome erforderlich ist. Es kann einige Experimente erfordern, um die "richtige" Dosis zu bestimmen. Sie und Ihr Arzt müssen möglicherweise verschiedene Dosen verschiedener Medikamente ausprobieren, bevor Sie herausfinden, was für Sie am besten wirkt. Ihr Medikamentenbedarf kann sich im Laufe der Zeit ändern.
Bilden Sie sich weiter. Bildung ist der Schlüssel zur erfolgreichen Asthmabehandlung. Ihr Gesundheitsteam (Arzt, Apotheker usw.) kann Ihnen helfen, einen Managementplan zu entwickeln, der Ihnen hilft, Ihre Erkrankung besser zu kontrollieren und die Anzahl und Schwere von Asthmaanfällen zu reduzieren.
Halten Sie sich an Ihren Aktionsplan. Ihr Arzt wird mit Ihnen zusammenarbeiten, um einen auf Ihre spezifischen Bedürfnisse zugeschnittenen Aktionsplan zu entwickeln. Das Abweichen von diesem Plan kann schwerwiegende Folgen haben. Wenn Sie Ihr Medikament nicht wie geplant einnehmen möchten oder es bei Ihnen nicht wirkt, sollten Sie dies immer mit Ihrem Arzt besprechen, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Konsultieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin bezüglich neuer, auf Nahrungsmitteln basierender, nicht-medikamentöser Nahrungsergänzungsmittel, die zur Verbesserung der Lebensqualität entwickelt wurden. Denken Sie daran, dass Nahrungsergänzungsmittel kein Ersatz für Ihre verschriebenen Asthmamedikamente sind.